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Berichte aus dem Schuljahr 1999/2000

Diese Kinder halfen eifrig mit, dass an unserer Schule die erste Homepage veröffentlicht werden konnte. Sie und einige andere Schüler, die nicht auf Fotos erscheinen wollten, schrieben die ersten Witze, Rätsel, Spiele, Geschichten, Berichte usw.


Bericht 1:

Unser Hundertwasser-Haus

Wir von der Klasse 4c haben im Januar 2000 ein Hundertwasser-Haus angefangen. Davor haben wir uns aber Bücher, Kalender, Bilder von ihm und von seinen Häusern und anderen Dingen angeguckt. Wir waren sehr erstaunt, dass in seinem Haus gar nichts grade ist. Er wollte, dass Häuser "unregelmäßig sind, unebene Fußböden haben, Baummieter und tanzende Fenster haben. Es sollen Häuser sein, in denen man ein gutes Gewissen der Natur gegenüber hat, Häuser, die nicht den üblichen Normen entsprechen."


Auf seinen Häusern baute er Zwiebeltürmchen und er hatte Säulen an allen Häusern. Und er meinte, wenn man der Natur etwas wegnimmt und betoniert, dann muss man das Haus begrünen. Jeder Mieter hat ein Fensterrecht, so weit wie er hinausgreifen kann, darf er die Außenwand so gestalten, wie er will.
"Ein Mann in einem Mietshaus muss die Möglichkeit haben, sich aus seinem Fenster zu beugen und - so weit seine Hände reichen - das Mauerwerk abzukratzen. Und es muss ihm gestattet sein, mit einem langen Pinsel - so weit er reichen kann - alles außen zu bemalen, so dass man von Weitem, von der Straße sehen kann: Dort wohnt ein Mensch, der sich von seinen Nachbarn... unterscheidet", schrieb Hundertwasser 1990.
So haben wir es gemacht:
Wie oben schon gesagt wurde, hatte jeder ein Fensterrecht. Also hat jedes Kind ein Fenster gemalt. Dazu hat es einen Schnipsel aus einem Hundertwasser-Bild ausgesucht, auf ein Blatt geklebt und selbst so weiter gemalt, dass das echte Hundertwasser-Stück im eigenen Bild versteckt wurde. Dann hat unsere Klassenlehrerin (Frau Oesterhaus) mit einem Cuttermesser in einen Karton Fenster (ein halbes DIN A4 Blatt groß) für jeden hineingeschnitten. Nun malte jeder mit dicken Pinseln sein Stück Hauswand, also einen Rahmen um das herausgeschnittene Fenster. Jetzt kamen die gemalten Bilder als Fenster hinten rein. Wir haben auch Zwiebeltürmchen aus Einmal-Handschuhen und Pappmachee gemacht. Die kamen auf Säulen. Dann haben wir alles zusammen unten in den Eingang gestellt. Das Hundertwasser-Haus ist etwa 1,60 m hoch.
Gerade als wir das Haus fertig hatten, ist Friedensreich Hundertwasser im Februar leider gestorben.



Bericht 2:


Basketball-AG

Wir haben eine Mädchen-Mannschaft (12 Mädchen) und eine Jungen-Mannschaft (8 Jungen). Wir trainieren zusammen. Jedes Jahr fahren beide Mannschaften getrennt zu einem Turnier. Dieses Jahr war die Vorrunde von uns Mädchen am 15.03.2000 in Horn. Wir kamen an dem Tag auf den 4. Platz und qualifizierten uns damit für die Endrunde.
Die Jungs hatten ihre Vorrunde am 23.03.2000 in Bad Salzuflen. Sie schafften den 2. Platz und qualifizierten sich auch für die Endrunde.
Am 29.03.2000 war die Endrunde der Mädchen; wir gewannen alle Spiele und kamen ins Endspiel. Doch das verloren wir leider. Wir waren ein bisschen enttäuscht, aber über den 2.Platz freuten wir uns auch sehr.
Unser Startspruch hieß: "Die Grundschule Schlangen begrüßt den Schiedsrichter und die gegnerische Mannschaft mit einem kräftigen Ramba-Zamba-Hal-lo!" Beim Hallo haben wir zweimal mit dem Fuß aufgestampft. Der Begrüßungsspruch der Jungen hieß: "Die Grundschule Schlangen begrüßt den Schiedsrichter und die gegnerische Mannschaft mit einem kräftigen Bas-ket-ball !" In der Endrunde traten am 6.4.2000 acht Mannschaften an. Unsere Jungen erreichten den 7.Platz. Daher kamen sie nicht zur Bezirksmeisterschaft.

Weil wir Mädchen den 2. Platz bei der Kreismeisterschaft erreichten, fuhren wir am 6.6.2000 mit Frau Obermann zur Bezirksmeisterschaft nach Delbrück. Wir kämpften hart, und kamen auch hier ins Endspiel, wo wir - wie bei der Kreismeisterschaft - auf Lemgo trafen. Die Mädchen aus Lemgo besiegten uns mit 32:20 Punkten.
Wir fuhren fröhlich mit dem 2. Platz nach Hause.


Projektbericht 3:
Die Ritterzeit

Liebe 4a, wir möchten mit euch gern eine Interview führen, das später auf unserer Homepage im Internet erscheinen soll. Würdet ihr uns dafür ein paar Fragen beantworten?

1. Euer letztes Projekt hieß "Burgen und Ritter". Was habt ihr denn alles zu dem Thema gemacht?
Lisa: Wir haben uns Postkarten angeguckt, Abenteuerbücher und Lexikas von Burgen und Rittern gelesen. Wir haben auch Computerausdrucke von der Ritterzeit gemacht und das Schülerbuch von unserer Schule angeguckt.

2. Wo und wie lebten die Ritter?
Steffen: Was Ritter waren? Ritter waren bewaffnete Reiter, die für einen Fürsten in den Krieg ziehen mussten. Als Lohn bekamen sie ein Stück Land (Lehen). Bauern bewirtschafteten es. Wie man Ritter wurde? Mit sieben Jahren mussten Stadtkinder eine Lehre machen, Landkinder auf dem Hof arbeiten und Rittersöhne als Page bei einem Ritter dienen. Mit zwölf Jahren wurden sie Knappen und lernten verschiedene Kampftechniken. Mit zwanzig Jahren wurden sie zu Rittern geschlagen. Die Rüstung: Sie bestand aus Metall und wog ca. 20 kg. Da sie unterschiedliche Wappen hatten, konnten sie sich unterscheiden. Wo die Ritter wohnten: Nur reiche Ritter ließen sich eine Burg bauen. Sie standen auf einer Motte und bestanden anfangs aus Holz.

3. Was gab es bei den Rittern zu essen?
Tatjana: Man hat gern Kalbspfeffer gegessen. Dazu gab es Ingwer, Kardamon, Nelken, die sehr teuer waren.

4. Wie lange dauerte die Ritterzeit?
Hannah: Die Ritterzeit dauerte vom Jahr 500 bis 1500, ja!

5. Was war für euch das Interessanteste ?
Marvin: Also am Anfang haben wir Burgen gebaut. Die Geschichten im Lesebuch haben uns auch gut gefallen, vor allem der kleine dicke Ritter und die Tischregeln auf der Königsburg.

7. Was hat euch an der Ritterzeit nicht gefallen?
Stefanie: Es gab viele Kämpfe, es wurde viel gefoltert. Das Essen war nicht so abwechslungsreich. Es war kalt in den Räumen, es gab keine Fenster, und es gab wenig Komfort. Kinder hatten nur einfache Spielsachen. Sie mussten schon mit sieben Jahren arbeiten.

6. Was hat euch an dem Projekt am besten gefallen ?
Wir fanden es interessant, wie die Ritter lebten, wir haben selber Burgen gebaut, dazu verwendeten wir Pappschachteln, Tonkarton, Toilettenpapierrollen, Mülltüten, Alufolie und vieles mehr.

Wir bedanken uns bei euch für dieses Interview!

Eine Ritterburg der 4c mit drei ihrer Erbauer


Bericht 4:

Besuch aus Polen

Der Schlänger Paul Vogel besucht immer wieder gern seine alte Heimat. Er stammt aus Gabersdorf in Schlesien. Dort ist er geboren und dort hat er als kleines Kind gelebt. Nach dem zweiten Weltkrieg wurde Schlesien aber polnisches Gebiet, und so zog er - wie viele andere Schlesier auch - nach Lippe.
Im April 2000 lud er Janina Kopytko (Grundschulrektorin seines ehemaligen Dorfes) und Katrin Zambrzycka (Deutschlehrerin an einem Gymnasium in Glatz) zu sich nach Schlangen ein. Einen Morgen lang schauten sie sich interessiert in unserer Schule um, besuchten Unterricht und ließen sich erklären, was sich in deutschen Schulen in den letzten Jahren geändert hat.


Auch die Presse berichtete ausführlich.

Die beiden Gäste freuten sich, als einige Kinder der Computer-AG sie mit einem Kassettenrekorder in der Hand ansprachen. Ab und zu berieten sie sich auf polnisch, dann übersetzte die Deutschlehrerin und gab freundlich Auskunft.

"Guten Tag. Wir möchten mit Ihnen gern ein Interview führen, das später auf unserer Homepage im Internet erscheinen soll. Würden Sie uns dafür ein paar Fragen beantworten?
Gern.

1. Warum sind Sie hierher gekommen?
Wir haben eine Einladung von unserem Freund Paul bekommen,
und wir wollen das deutsche Schulsystem kennen lernen.
Wir wollen einige Schulen besichtigen und viele Fragen stellen.

2. Was gefällt Ihnen an unserer Schule?
Ja, also fast alles. Sie ist groß, modern eingerichtet,
die Kinder sind brav und arbeiten tüchtig.
Und was gefällt uns noch? Das gemeinsame Frühstück und die schöne Atmosphäre.

3. Was ist anders an unserer Schule als bei Ihnen in Polen?
Bei uns ist es ähnlich wie bei euch, ja, auch so gemütlich.
Unsere Kinder sind auch so spontan und süß.

4. Welche Sprachen werden in Polen unterrichtet?
Französisch, Deutsch, Englisch - ab und zu Latein.

5. Unterrichten Sie an einer Grundschule oder an einer weiterführenden Schule?
Ich arbeite an einer weiterführenden Schule.
Meine Kollegin arbeitet an einer Grundschule.

6. Macht Ihnen der Beruf als Lehrerin Spaß?
Ja natürlich, er macht uns großen Spaß.

7. Was gefällt Ihnen an Ihrer Schule?
Es hat eine Schulreform gegeben, nach der werden wir jetzt arbeiten.
Wir hoffen, dass das Neue gut ist.
Wir erwarten auch viel von der neuen Reform.
Die Arbeit an unserer Schule wird der an eurer immer ähnlicher.
Wir erwarten Erfolge, nur Erfolge.

8. Was war bisher das Interessanteste für Sie?
Die Schulen sind sehr groß, modern eingerichtet.
Es gibt hier viele Grünanlagen und Sportplätze.
Ihr Schüler könnt viel Sport treiben und viel spielen.

9. Was werden Sie hier in Deutschland noch machen?
Also wir wollen noch viel besichtigen.
Wir werden auch noch nach Paderborn fahren.
Wir haben auch schon viel gesehen.
Es gefällt uns wirklich sehr gut hier.

Wir bedanken uns bei Ihnen für dieses Interview!"


Zum Schluss ließen sich die Kinder noch die Adresse der Grundschule in Gabersdorf aufschreiben. Heute hat das Dorf einen polnischen Namen und heißt Wojborz.
Unter folgender Adresse können wir der Schule schreiben:
Janina Kopytko
Szkola Podstawowa
57-442 Wojborz 125
Polen


Jans Bericht:

Der Lerchensporn und die Wanderung

Am Freitag, dem 7. April 2000 wanderten wir um 8.40 Uhr von der Schule aus ins Lange Tal.

Dort machten wir uns auf die Suche nach dem Lerchensporn. Anfangs sahen wir nur einige, aber dann fanden wir Abertausende davon. Die Blütenteppiche waren gigantisch. Sie waren da, wo vom Langen Tal aus der steile Fußweg zum Bauerkamp hochgeht. Es war unglaublich.


Danach zeigte uns Ina die besten Stellen in Schlangen, wo frischer Bärlauch am meisten wächst. Wir konnten jeder eine ganze Menge mit nach Hause nehmen.

Als wir um 13 Uhr wieder an der Schule ankamen, hatten wir gut 10 km hinter uns.


 

Bericht 6:

Fußball-Turnier des Fördervereins

Seit Jahren bemüht sich der Förderverein unserer Grundschule durch Elternbeiträge, Spenden und den Erlös von Veranstaltungen Zuschüsse zu Fahrten, Theateraufführungen, Autorenlesungen oder besonderen Anschaffungen wie Spielgeräte, Bücher, Computer u. ä. zu geben. Der Förderverein fördert aber nicht nur finanziell. Er will auch das Miteinander von Schülern, Eltern und Lehrern durch Veranstaltungen wie zum Beispiel die Sternwanderungen in den vergangenen Jahren fördern.
In diesem Frühjahr lud der Verein für Samstag, den 6.5. 2000 auf den Sportplatz Rennekamp zu einem Fußballturnier ein, zu dem jede Klasse eine Elternmannschaft bereit stellte.

Endlich war es soweit. Das Wetter war super. Es fing damit an, dass unsere Schulleiterin Frau Hoffmann und die Fördervereinsvorsitzende Frau Austermann zur Begrüßung kurze Reden hielten. Natürlich brauchten wir auch viele kleine und große Fans, die die Eltern ihrer Klasse anfeuerten. Wer dazu gerade keine Lust hatte, konnte sich außerhalb der Spielfelder mit den dort aufgestellten Spielmöglichkeiten vergnügen oder auf dem eingezäunten Tartanspielfeld nebenan Fußball spielen. Damit Zuschauer und Spieler bei Kräften blieben, wurde auch für das leibliche Wohl gesorgt. Dabei halfen ebenfalls Eltern.

Zwischen 9.45 Uhr und 12.00 Uhr fanden 18 Spiele statt.
Herr und Frau Frenzel riefen durch ein Mikrofon die Mannschaften auf und notierten die Ergebnisse.
Ins Halbfinale kamen die Elternmannschaften der Klassen 2c und 4a, 3c und 4b.
Die 2c gewann gegen die 4a mit 1:0 und die 3c besiegte die 4b mit 3:0 Toren.

Im Finale gewann die 2c nach einem spannenden 7m-Schießen mit 3:2. Alle haben sich sehr angestrengt und geschwitzt. Es gab leider auch einige leichte Verletzungen.

Nach dem Spiel überreichte Frau Austermann der Siegermannschaft einen Pokal. Er steht jetzt im Klassenraum von der 2c und Frau Thurner.

Die Veranstaltung erbrachte einen Reingewinn von 740, 35 DM.
Dazu sagte Frau Austermann im Namen des Fördervereins: „Wir danken den Vereinen Fortuna Schlangen und dem VfL Schlangen, speziell der Handballabteilung, sowie der Firma Kronland und allen Eltern für die tatkräftige Unterstützung!“

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Bericht 7:

Leichtathletik Meisterschaften 2000

Am 21.6.2000 fanden in Blomberg die Leichtathletik Kreismeisterschaften der großen Schulen Lippes statt. Es nahmen 21 Mannschaften teil; jede bestand aus sechs Jungen und sechs Mädchen. Unsere Mannschaft bildeten Johann Eckert, Jörg Traut, Jochen Krake, Kim Dreimann, Paul Schiebelhut, Tim Ruth, Stefanie Tente, Martina Austermann, Tatjana Krutsch, Hannah Zans, Hilke Strohdiek und Britta Thiel. Vanessa Rügge und Marisa Cassone fuhren mit und trugen das Schulschild. Sechs Wettkämpfe waren vorgesehen:

  • Hochsprung mit Schersprung von der rechten und von der linken Seite
  • Pendelstaffel auf 40 m-Bahnen mit und ohne Hürden
  • Weitsprung in Zonen
  • Weitwurf eines Tennisrings in Zonen
  • Medizinballstoß (1 kg) von rechts und von links
  • 8-Minuten-Lauf; dieser letzte Wettkampf fiel wegen der großen Hitze aus.
Unsere Sportler waren gut vorbereitet, sie hatten dienstagsnachmittags regelmäßig mit Frau Obermann trainiert. Die Mannschaft unserer Schule gab in Blomberg ihr Bestes und belegte unter den 21 teilnehmenden Mannschaften einen tollen 5. Platz.
Wir gratulieren!


Bericht 8:

Open-Air-Musikfest

Am Dienstag, dem 27.6.2000 luden "Jana Raab und Co" alle Kinder und Lehrer für eine Stunde in den Turngarten ein. Einige Eltern waren auch da.

Die Kinder der 4a und der 4b haben sich Tanzschritte zu Liedern von Bridney Spears, Scooter, Stefan Raab, den A*Teens und anderen überlegt und lange mit ihrer Musiklehrerin Frau Reuter eingeübt. Sie haben sich angezogen, wie sie es wollten oder wie die Stars sich im Fernsehen anziehen. Manche haben coole Sonnenbrillen und Cappies getragen und ab und zu haben sie den Mund bewegt. Immer vier, fünf Kinder haben sich gleichmäßig bewegt.
Sogar zum Musical Cats wurde getanzt. Die Zuschauer haben viel mitgeklatscht und mitgesungen. Die Zuschauer fanden es witzig und toll. Viele haben gefilmt und fotografiert, weil sie ein Andenken an die Grundschule Schlangen und ihre Kinder in der 4. Klasse haben wollten. Zum Schluss haben alle Kinder, viele Lehrer und Eltern mitgetanzt.

 



Bericht 9:

Swabedo - der Ort der fröhlichen kleinen Leute

Wir haben dieses Stück mit Herrn Potthast in Musik eingeübt. Viele Musikstücke spielen wir selbst mit Instrumenten, wir singen und tanzen auch dazu. Yasemin aus unserer Klasse singt die Hauptrolle. Im Bürgerhaus benutzen wir auch Mikrofone. Die Kostüme und Kulissen haben wir selbst hergestellt. Wir sind alle aufgeregt, aber wir freuen uns schon richtig drauf. Wir führen es am letzten Schultag vor den Ferien, dem 28.6.2000, im Bürgerhaus vor. Bei der Abschlussfeier mit den Eltern haben wir eine Generalprobe gemacht, da sah es schon richtig gut aus, sagen die Eltern. Und alle haben gedacht, Yasemin habe extra Gesangsunterricht bekommen, weil sie so gut singen konnte.


Es handelt von einem Streit, der um kleine Figuren entsteht, mit denen das erste Kind, das zweite Kind und Jenni spielen. Dann kommt Tomasina und möchte auch noch mitspielen. Sie fragt Jenni, ob sie ein paar Figuren abhaben kann, weil die so viele hat. Auch das erste und das zweite Kind reden auf sie ein. Dann kommt es zu einem Riesenstreit. Jenni schnappt sich die Figuren und haut ab.


Der Gute Gedanke ruft nach Jenni, aber sie hört den Guten Gedanken nicht, weil sie gerade Musik von ihrem Walkman hört. Der Gute Gedanke geht zu Jenni, hebt ihren Kopfhörer hoch und schreit ihr ins Ohr. Jenni erschreckt sich und sagt: "Hast du mich erschreckt! - Du siehst ja cool aus, toller Aufzug! - Wer bist du eigentlich?"
Da erzählt die Fee: "Ich bin der Gute Gedanke."
"Was ist denn das für ein Name? Guter Gedanke!", fragt Jenni.
"Du wirst es sicher bald verstehen, Jenni. Und jetzt pass mal auf! Ich will dir eine Geschichte erzählen."
Es ist die Geschichte der Swabedos. So geht es dann im zweiten Akt weiter: Swabedoding fegt vor dem Haus und singt dabei, bis Swabedoma ruft: " Swabedoding, komm, du musst noch etwas für mich einkaufen!" Swabedoding holt noch schnell seinen Beutel mit seinen Pelzchen und los geht's. Unterwegs kommt Swabedoding am Marktplatz vorbei. Dort ist wie immer allgemeines Pelzchen Tauschen, bis einer vorschlägt: "Leute, ist heut nicht ein schöner Tag? Wie wär's, wollen wir unser Lied singen?"
Alle Swabedodas rufen fröhlich: "Ja!" Und schon singen und tanzen alle - das ist der Swabedoda Blues...
Danach trifft Swabedoding Swabedodong. Die beiden unterhalten sich und treffen den Kobold.

Swabedoding bietet dem Kobold ein Pelzchen an, der aber ruft grimmig: "Du, sei nicht so großzügig mit dem ewigen Verschenken! Weißt du denn nicht, dass du eines Tages kein einziges Pelzchen mehr besitzt, wenn du sie immer so freigiebig verschenkst an jeden, der dir über den Weg läuft? Gib mal her! Hab ich's nicht gesagt? Nur noch 36 Pelzchen! Also, wenn ich du wäre, ich würde vorsichtiger sein mit dem ewigen Verschenken."
Swabedodong meint, der Kobold könne ja doch Recht haben und verabschiedet sich. Irgendwann weiß das ganze Dorf von dem Erlebnis mit dem Kobold und jeder überlegt sich nun, ob der ein oder andere wirklich ein Pelzchen wert ist oder nicht. Dann tritt sogar der Bürgermeister auf und verbietet das Pelzchen Tauschen ganz.
Alle schauen sich misstrauisch an und murmeln unzufrieden etwas vor sich hin.
Swabedoding überlegt und überlegt, wie es wieder richtig schön in Swabedo werden könne. Bald hat es eine Idee. Es holt seinen Beutel. Unterwegs trifft es Swabedodong und erzählt ihm von seiner Idee. Auch Swabedodong holt seine Pelzchen und zusammen gehen sie zum Kobold: "Du, Kobold, du meinst, du seist am Ziel angekommen, was? Beinah hättest du es geschafft, aber ich habe dich durchschaut."
Swabedoding und Swabedodong gehen durch das Dorf und tauschen wieder Pelzchen. Bald machen alle wieder erleichtert mit.
Jetzt versteht Jenni den Guten Gedanken und ist gern bereit abzugeben.
Zum Schluss ertönt noch einmal der Swabedoda Blues. Alle Schauspieler tanzen mit.


 

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