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Berichte aus dem Schuljahr 2000/2001

Diese und andere Kinder arbeiteten im Schuljahr 2000/2001 fleißig am PC und auch weiter an unserer Homepage.


Bericht 1:

Abschiedsfeier der 4.Schuljahre

Auch in diesem Jahr verabschiedeten sich die 4.Schuljahre am letzten Schultag mit schönen Vorträgen von allen Mitschülern und Lehrern.

Sie hatten sehr viel eingeübt. Über die lustigen Sketche konnten alle lachen, auch die Tänze zu aktueller Popmusik gefielen allen so, dass schnell mitgeklatscht wurde.

Zwei Mädchen spielten im Duett auf ihren Trompeten ein bekanntes englisches Lied und bekamen wie alle anderen viel Applaus.

Zum Abschluss sangen die vierten Klassen kräftig zur Melodie von "Life is life". Sie achteten auf den richtigen Einsatz und sangen zum Playback "Ferienzeit".

Mit dem fröhlichen Lied im Ohr und guten Wünschen für die weitere Schulzeit ging es dann in die Ferien.

 


Bericht 2:

Schulfest 2001

Am 15.06.2001 fand um 15.00 Uhr bei der Grundschule Schlangen das Schulfest statt. Das Wetter war gut. Unsere Schulleiterin Frau Hoffmann hat zuerst alle vor der Turnhalle begrüßt.

Dann haben Kinder gesungen und getanzt. Das Lied "Ferienzeit" hat der Chor gesungen.

Die 1c hat einen Tanz vorgeführt und die Leute haben geklatscht zu "Eine Insel mit zwei Bergen..."

Die 4a hat auch einen Tanz mit Bändern vorgeführt und dazu hat die Flöten-AG geflötet.

Danach war viel los auf dem Schulhof, auf den Fluren und in den Klassen. Da gab es Dosenwerfen, Schubkarrenrennen, Kegelbahn, Künstlerwerkstatt, Heißer Draht, Torwandschießen, Riesenseifenblasen, Sinnen-Parcours, Quiz-Spiele, Waffelstand, Getränke- und Kuchenstand und vieles mehr - zum Beispiel:

Kirschkernweitspucken

Kirschkernweitspucken wurde auf dem Hauptschulhof von uns, der Klasse 3b, aufgestellt. Zwei Aufpasser hatten zwei Schüsseln mit Kirschen und gaben jeder Person drei Kirschen. Ein Vater schaffte sogar ungefähr sechseinhalb Meter! Die meisten schafften etwa 3 m bis 5 m.
Dahinter wurde gleich Kartoffellauf veranstaltet. Da waren wieder zwei Aufpasser und gaben jeweils den beiden Läufern einen Löffel und eine Kartoffel.
Wir hatten auch zwei Stelzen. Die meisten haben den Stelzenlauf nur ausprobiert. Das Kirschkernweitspucken ist am besten angekommen.

Zwei Mädchen aus der 3b

 

Würstchenstand

Die Bänke wurden mit einem Pferdeanhänger gebracht. Die Eltern der 3b haben 360 DM zusammengekriegt und haben das ganze Geld an den Förderverein gespendet. Als sie die Würstchen gegrillt haben, wurde einmal die Kohle zu heiß. Da ist die Kohle angefangen zu brennen.

Von Maren u. Sabrina

 

Zirkus Makkaroni

Der Zirkus Makkaroni hat uns viele verschiedene Sachen vorgeführt, z.B. eine Raubtierdressur, Akrobaten, den traurigen Clown Augustin, den Muskelmann Eduard, Jongleure oder die Clowns Mona und Pia auf den Einrädern...
Kommen wir zum Muskelmann Eduard: Er musste ein Gewicht heben. Das Gewicht sah echt aus, aber als das Gewicht weggetragen wurde, merkten alle Leute, dass es nur Styropor war. Das war lustig.
Kommen wir zum traurigen Clown Augustin: Der hat große und kleine Seifenblasen geblasen und er wurde traurig, wenn es nicht klappte.

Flohmarkt

Der Schulkindergarten hat den Flohmarkt unter dem Dach vom Fahrradständer aufgebaut. Alle Eltern und Kinder der Schule haben Sachen gespendet. Er hat über 400 DM eingenommen.

Töpferwerkstatt

Die 2c hat sich überlegt am Schulfest Tonarbeiten zu machen. Sie haben jede Menge Ton besorgt. Viele Kinder und auch einige Erwachsene haben viele Dinge getöpfert.
Ich, Dana Deppe, habe z.B. eine Tonschale mit einem Vogel drin gemacht; Sina - sie ist erst sechseinhalb - hat eine kleine Tränke aus Ton gefertigt.

Geisterschloss

Die 4c hatte einen Schminkstand und ein Geisterschloss. Das Geisterschloss war toll. Es gab immer eine lange Schlange. Man konnte hindurchkriechen. Es war dunkel darin und ich habe mir den Kopf gestoßen.

(Es gibt schöne Fotos vom Schulfest. Wegen des Datenschutzes wollen wir sie hier nicht veröffentlichen. Sie hängen eine Zeit lang im Forum der Schule.)


Bericht 3:

Förderverein

Zu Beginn des Schulfests wurden Frau Austermann, der ersten Vorsitzenden des Fördervereins, 700 DM überreicht. Frau Große-Lindemann vom Spielkreis Schlangen hatte nicht nur den Original-Scheck, sondern auch eine riesengroße Kopie davon mitgebracht.

Beim Schulfest hat der Förderverein im Forum eine Cafeteria aufgebaut. Durch die Spende von den Eltern konnten sie Kuchen, Kaffee und andere Getränke verkaufen. Zuerst hatte der Förderverein so viele Anmeldungen für Kuchenspenden, dass einige Eltern dafür besser Kaffee, Sahne oder Milch mitbringen sollten.

Mit der Cafeteria hat der Förderverein einen Gewinn in Höhe von 1200 DM erzielt.

Der Gewinn vom Würstchenstand der 3b (360 DM) wurde auch dem Förderverein übergeben.

Frau Austermann bittet uns, an dieser Stelle allen Spendern und Helfern ein herzliches Dankeschön zu sagen. Außerdem meint sie: "Wir werden natürlich auch weiterhin gern Wünsche der Kinder berücksichtigen und bestimmt auch in Zukunft die Theater- und Klassenfahrten und die Anschaffung von Büchern, Spielgeräten usw. finanziell unterstützen."

Tobias u. Tobias

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Hier einige erste ganz spontane Schülerideen, für was der Förderverein das Geld ausgeben könnte:

  • Wir schlagen dem Förderverein vor, davon ein Fußballtor im Schulgarten aufzustellen und noch mehr Spielgeräte zu kaufen!
  • Ich hätte gern, dass noch alle Klassen - auch die dritten Schuljahre - einen Computer haben könnten!
  • Ich würde mir wünschen, dass hier an der Schule auch noch Räume für 5.Schuljahre gebaut würden und ich nach den Ferien auch in der 5.Klasse noch hier bleiben könnte!
  • Mehr PC wären gut, so dass man auch in den Pausen an Computern spielen könnte!
  • Wir brauchen einen größeren Schulhof und mehr Spielzeug für die Pausen, zum Beispiel aufpumpbare Plastikbälle zum Fußballspielen!
  • Wir haben Geld für unsere Klassenfahrten im 4.Schuljahr bekommen. Das fanden wir alle gut. Ich fände es gerecht, wenn es das für die anderen Klassen auch gibt!
  • ...
  • ...
  • ...

 


 

Interview 4:

Herr Potthast,
wir von der Computer-AG möchten mit Ihnen als stellvertretendem Schulleiter ein Interview über den Brand
am Di., dem 13.März 2001,
in unserer Grundschule führen.

 

  1. Herr Potthast, wie haben Sie erfahren, dass die Schule brannte?

    Potthast: Es war große Pause und ich wollte mir gerade einen Kaffee holen. Meine Kollegin Frau Reuter kam ins Lehrerzimmer und da hab ich erfahren, dass es in der Schule brannte.

  2. Was haben Sie unternommen, als die Schule brannte?

    Potthast: Ich bin zunächst wieder hochgelaufen in den Neubau und habe geguckt, ob noch Kinder in den Klassen waren. Und es waren tatsächlich noch Kinder und Lehrerinnen oben. Der Hausmeister und ich haben alle rausgeschickt. Wir haben die Türen und Fenster geschlossen und haben anschließend dann das Gebäude verlassen.

  3. Hatten Sie Probleme mit den Kindern?
    Konnten Sie sie gut ins Bürgerhaus führen?

    Potthast: Ich hatte mit den Kindern an dem Tag überhaupt keine Probleme. Die Evakuierung - so nennt man das ja - hat ganz wunderbar geklappt. Denn als ich rauskam, standen alle Lehrer schon auf dem Schulhof und hatten eine Kette gebildet, hinter der die Kinder standen, so dass da überhaupt kein Problem mehr bestand. Und wie die Kinder ins Bürgerhaus gegangen sind, hat auch sehr gut geklappt. Die Klassenlehrer haben die Kinder gezählt und die Klassen, die komplett waren, konnten schon ins Bürgerhaus gehen. Es gab hier also auch überhaupt kein Problem. Ich war froh und dankbar, dass alles so reibungslos ablief und die Kinder nie in Gefahr waren.

  4. Wie könnte das Feuer ausgebrochen sein?

    Potthast: Das Feuer ist höchstwahrscheinlich so ausgebrochen, dass bei Schweißarbeiten am Dach des Neubaus, der im Sommer bezogen werden sollte, Funken gesprüht sind und sich die Dachpappe dabei entzündet hat. Ja, und so ist eben das Feuer entstanden und es ist sehr schnell angewachsen.

  5. Was wurde alles zerstört?

    Potthast: Also, ich weiß - ehrlich gesagt - gar nicht so genau, was alles im Einzelnen zerstört wurde. Zerstört wurde auf jeden Fall das komplette Dach, das zur Nordseite zeigt, das ist der Bereich zum Wald hin. Das Dach dort ist komplett zerstört, das Holz ist zerstört, und sogar die Eisenteile, die Metallteile haben sich wohl verzogen, weil sie zu heiß geworden sind. Das bedeutet, dass jetzt wahrscheinlich das komplette Dach, das zur Nordseite zeigt, wieder herunter muss, und dass, wenn wir Pech haben, sogar Betonteile wieder abgerissen werden müssen, weil die auch zu heiß geworden sind.

  6. Warum musste die Feuerwehr ein Loch in Ihren Klassenraum schlagen?

    Potthast: Das habe ich mich zuerst auch gefragt. Es war aber wohl so, dass die Feuerwehr sehr lange Schwierigkeiten hatte, an das Feuer richtig heranzukommen. Nachdem sie ein Loch in die Decke meines Klassenraumes geschlagen hatten, konnten sie das Feuer erst richtig bekämpfen und kurze Zeit später war es dann auch schon gelöscht.

  7. Wie fühlten Sie sich am Brandtag? Waren Sie aufgeregt?

    Potthast: Ich fühlte mich natürlich nicht gut, denn wir wollten ja im Sommer umziehen und mir schwante da schon, dass es also damit nun nichts mehr würde. Aufgeregt war ich eigentlich, obwohl ich ein Mensch bin, der eigentlich ziemlich schnell aufgeregt ist, in der Situation nicht oder nur ganz wenig, weil ich ja nun auch in dem Moment die Schulleitung übernommen hatte, weil Frau Hoffmann ja nicht da war und ich jetzt die Ruhe bewahren musste und alles organisieren musste. Von daher war ich für meine Verhältnisse überraschend ruhig.

  8. Warum hatten wir zwei Tage keine Schule?

    Potthast: Wir mussten ja noch an dem Tag, an dem es gebrannt hatte, eine Entscheidung treffen, was am nächsten Tag mit den Schülern wird. Weil wir an dem Dienstag noch nicht wussten, ob wir die Klassenräume überhaupt benutzen dürfen, wie die Luft sein würde, ob viel Rauch eingedrungen war, ob viel Wasser eingedrungen war, haben wir auch in Absprache mit dem Bürgermeister Herrn Schmidt beschlossen, dass wir die Schule für zwei Tage schließen und die Kinder erst am Freitag wiederkommen.

Wir bedanken uns für dieses Interview.

Potthast: Gern geschehen.


Interview 5:

Herr Bürgermeister,
wir von der Computer-AG möchten mit Ihnen ein Interview führen, das später auf unserer Homepage im Internet veröffentlicht werden soll. Wir möchten mit Ihnen über den Brand am Di., dem 13.März 2001 in unserer Grundschule sprechen.

  1. Herr Schmidt, wie und wann haben Sie von dem Brand erfahren?
    Was haben Sie gerade gemacht?

    Schmidt: Ich habe so gegen 9.30 Uhr die Feuerwehrsirene gehört und war gerade dabei, etwas zu diktieren.

  2. Was haben Sie als Erstes gedacht und unternommen?

    Schmidt: Ich habe geglaubt, es sei eine Feuerwehrübung und habe mir nichts weiter dabei gedacht, bis dann etwa fünf Minuten später eine Mitarbeiterin zu mir kam und sagte: "Die Schule brennt!"

  3. Haben Sie bei dem Brand nur zugeschaut oder sind Sie aktiv geworden?

    Schmidt: Zunächst habe ich nur zugeschaut, habe mich dann mit den Feuerwehrleuten unterhalten, habe nachgefragt, wodurch es passiert ist, habe gefragt, ob jemand verletzt ist, bin dann mit dem Hausmeister einmal um das Gebäude herum gegangen, anschließend habe ich mit der Polizei gesprochen und dann auch gesehen und beobachtet, wie die Lehrkräfte, euch, die Schüler, dann langsam ins Bürgerhaus dirigiert haben, so dass auch von da aus keine Gefahr mehr gegeben war. Als dann die Feuerwehr grünes Licht gab, dass die Klassenräume umgeräumt werden konnten, habe ich die Schulsachen mit rübergetragen in das Gebäudeteil Nr.A.

  4. Waren Sie sehr aufgeregt? Gab es Gefahren wie giftige Gase?

    Schmidt: Ich will nicht sagen aufgeregt, nur ich habe mich geärgert, dass das Gebäude, das wir nun gerade erstellen wollten, jetzt leider wieder zerstört worden ist. Wir hatten uns ja so viele Pläne vorgenommen für dieses Jahr. Wir wollten es im Sommer ja auch schon einweihen. Dieser Plan ist nun leider hinfällig geworden.
    Zu den giftigen Gasen muss ich sagen, dass die Feuerwehr beim Rundfunk Nachricht gegeben hat, dass die Bevölkerung informiert werden sollte, Türen und Fenster vorsorglich zu schließen, weil es ja eine sehr starke Rauchentwicklung gab. Etwa eine halbe Stunde bevor der Brand gelöscht war, ist ein Messtrupp der Feuerwehr aus Lage gekommen mit dem stellvertretenden Kreisbrandmeister. Dieser Messtrupp hat insbesondere bezüglich der eventuellen giftigen Gase Messungen vorgenommen.

  5. Welche Folgen hat der Brand?

    Schmidt: Folge Nr.1 war: Ihr hattet zwei Tage schulfrei.
    Folge Nr.2 ist, dass wir den Bauteil C - das, was zerstört ist - jetzt wieder abreißen müssen. In der letzten Woche waren Sachverständige und Gutachter von der Versicherung da, haben den Schaden aufgenommen und werden nun mit dem Architekturbüro Merwitz abstimmen, in welcher Form die beschädigten Teile wieder abgebaut werden. Wenn das durchgeführt ist, kommen die Firmen und bauen alles noch mal wieder so auf, wie es geplant worden war.
    Wir haben dann als Folge eine Schulklasse ausgliedern müssen, weil bei den Löscharbeiten ein Klassenraum, der zum Bauteil B gehört, der bereits in Betrieb genommen war, beschädigt worden ist. Die Feuerwehr musste ein Loch in die Decke schlagen, damit man von dort den Brand bekämpfen konnte. Dadurch ist natürlich auch Wasser durchgelaufen u.s.w.
    Jetzt wurden die Malerarbeiten darin erledigt und dafür eine Klasse in das Kaminzimmer im Bürgerhaus ausgegliedert. Damit nach den beiden schulfreien Tagen der Unterricht wieder fortgesetzt werden konnte, haben wir in den anderen Räumen vorsorglich Messungen vorgenommen: Geruchsmessungen und Feuchtigkeitsmessungen.
    Es ist geplant, dass auch der andere Klassenraum am Montag, dem 26.3. wieder für Unterrichtszwecke genutzt werden kann.

  6. Wann wird der Neubau nun eingeweiht?

    Schmidt: Wir schätzen, dass es Verzögerungen geben wird etwa bis zum Ende des Jahres. Es war ja geplant im Sommer einzuweihen, aber wir werden sicherlich bis November brauchen.

  7. Wieviel kostet der Neubau jetzt zusätzlich?

    Schmidt: Ich habe eben schon gesagt, dass der Gutachter und die Sachverständigen dort waren und die Schäden aufgenommen haben. Es steht noch nicht fest, wie hoch der Schaden jetzt sein wird, aber es gibt ja Versicherungen, so dass der Gemeinde Schlangen keine zusätzlichen Kosten entstehen werden. Es ist eine Frage der Versicherung, die muss jetzt alles regulieren.

  8. Was ist Ihnen noch wichtig zu erwähnen?

    Schmidt: Also ganz wichtig ist - das Allerwichtigste überhaupt - , dass von den Kindern keines zu Schaden gekommen ist. Leider sind ja kurzzeitig drei Bauarbeiter ins Krankenhaus gekommen, die zunächst versucht hatten, das Feuer selber zu löschen, aber die sind jetzt auch wieder als gesund entlassen.
    Außerdem ist für mich wichtig, dass wir beobachtet haben, dass, als der Brand nun leider eingetreten war, die Feuerwehr sehr schnell zur Stelle war, dass das Räumen der Klassenräume wunderbar geklappt hat, dass die Kinder sich gut benommen haben, dass keines aus der Reihe getanzt ist und die Lehrkräfte alles gut im Griff gehabt haben.
    Und sehr gut war auch, dass die Feuerwehr es geschafft hat, dass die anderen Bauteile nicht vom Feuer beschädigt wurden. Es hätte ganz leicht passieren können. Der Wind stand günstig für uns, so dass er immer die Flammen auf
    den Bauteil zutrieb, der noch im Bau war und nicht auf den fertigen Bauteil. Sicherlich ist auch gut, dass an den Tannen kein Schaden entstanden ist.

Wir bedanken uns bei Ihnen für dieses Interview.

Schmidt: Bitte Schön! Vielen Dank für euren Besuch. Ich habe euch gern geholfen. Wenn etwas unklar ist, müsst ihr euch noch mal bei mir melden.
Viel Spaß beim Ausarbeiten der Homepage!



6. Interview von Schülerinnen und Schülern

Wie hast du als Schüler/-in unserer Grundschule reagiert, als du vom Brand gehört hast?

  1. Maren: Erst haben zwei aus meiner Klasse geheult.
    Und später im Bürgerhaus habe ich auch geweint.
    Ich hatte nämlich Angst um meinen kleinen Cousin.
    Jetzt erinnere ich mich immer noch oft daran und denke:
    "Hoffentlich fängt es nicht wieder an."
  2. Philipp: Ich bin fast immer als Erster in der Pause draußen.
    Da hab ich es gleich gesehen, bin wieder reingerannt
    und habe den anderen Bescheid gesagt,
    aber da wussten die es auch schon.
  3. Alina: Ich war an dem Tag krank und mit meiner Mutter beim Arzt.
    Da kam ein Kind rein und erzählte vom Brand.
    Da war ich sehr betroffen.
  4. Jana: In der zweiten Stunde haben wir einen Mathetest geschrieben.
    Als wir danach draußen waren, hat die Schule gebrannt.
    Ich habe mich ganz normal verhalten und hatte nur ein bisschen Angst.
    Die Mütter von meinen zwei Freundinnen haben mich später mitgenommen
    und auf dem Weg haben wir meine Mutter getroffen.
  5. Rabea: Heike Korf hat meine Mutter angerufen und ihr gesagt,
    dass die Schule brennt und gefragt,
    ob sie mich abholen könnte.
    Unsere Lehrerin hat auch noch andere Mütter angerufen.
    Viele kamen dann.
    Johannas Mutter konnte nicht, also nahmen wir Johanna mit zu uns und riefen von dort an.
  6. Dana: Ich habe einer Freundin geholfen,
    die im ersten Schuljahr ist.
    Ihre Klasse durfte an dem Tag ein Kuscheltier mit zur Schule bringen.
    Jetzt hatte sie große Angst um ihr
    Kuscheltier, das noch oben in ihrer Klasse lag.
    Ich habe sie getröstet.
    Nachher bin ich mit Hendriks Mutter nach Hause gefahren,
    die hatte das durchs Radio erfahren.
  7. Marcel: Ich bin aus dem Altbau nach draußen gerannt und habe geguckt, ob unser Gebäudeteil brennt.
    Ich war aufgeregt.
    Ich habe auch an meine Schwester gedacht.
  8. Philipp: Ich bin normal rausgegangen, weil ich dachte, es wäre eine Übung.
    Als ich den Brand sah, habe ich mich mulmig gefühlt.
    Unsere Nachbarn haben mich mitgenommen.
  9. Nils: Als jemand sagte, dass die Schule brennt, dachte ich, es wäre ein Scherz.
    Doch ich bin rausgerannt und habe das Feuer dann auch gesehen.
    Ich habe auch an meine Brüder im ersten Schuljahr gedacht
    und mich komisch gefühlt,
    bis meine Mutter mich abgeholt hat.
  10. Peter: Ich habe zugeguckt, wie es gequalmt hat.
    Mir war es eigentlich egal.
  11. Hendrik: Ich wusste gar nicht, was los war.
    Ich bin normal in die Pause gegangen.
    Als ich den Brand gesehen habe,
    habe ich mich schlecht gefühlt und gedacht:
    "Hoffentlich brennt die Schule nicht ab!"
  12. Christina: Ich habe gedacht, dass, wenn die Schule jetzt abbrennen wird,
    dass wir dann keine Schule mehr haben. Ich hatte Angst.
    Als ich nach Hause kam, musste ich keinem etwas erzählen,
    denn meine Mutter war draußen am Bürgerhaus und hat zugesehen,
    wie die Feuerwehr den Brand löschte.

 


Interview 7:

Herr Müller,
wir von der Computer-AG möchten mit Ihnen
als Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Schlangen
über den Brand in unserer Grundschule sprechen.
  1. 1. Herr Müller, wie und wann haben Sie von dem Brand erfahren?
    Was haben Sie gerade gemacht?

    Müller: Ja, also, der Alarm wurde als stille Alarmierung hier beim Löschzug Schlangen und bei der Tagesschleife, die wir hier in Schlangen haben, gegeben. Da hat es in meiner Tasche gepiepst und gerappelt, das sind unsere Funkalarmempfänger. Danach bin ich zu meinem Auto gegangen und habe per Funkgerät bei der Leitstelle nachgefragt, was los ist. Und dann bin ich so langsam losgefahren.

  2. Wie haben Sie den Einsatz geleitet?

    Müller: Ja, im ersten Augenblick habe ich gedacht, dass es eine Übung wär, weil der Kreisbrandmeister des Kreises Lippe die Feuerwehr tagsüber kontrollieren darf, ob und wie schnell wir an Einsatzstellen sind. Und ich habe also wirklich gedacht - da es um 9.28 Uhr passiert ist - es wär eine Übung. Aber als ich dann am Hochregallager von Germania war, habe ich die schwarze Rauchwolke gesehen und dann hab ich ein bisschen mehr Gas gegeben.

  3. Haben die Feuerwehrmänner den Brand gleich unter Kontrolle bekommen?
    Haben Ihre Leute sich richtig verhalten?

    Müller: Am Anfang haben wir den Brand nicht unter Kontrolle gekriegt, sondern haben nur die Nebengebäude geschützt, da es sehr schwierig war, an den Brandherd vorzudringen, da das neue Dach über ein altes Dach gebaut war und es unter dem neuen Dach gebrannt hat.
    Als dann die Feuerwehrleute zum Teil auf dem Dach waren und das Dach geöffnet haben, hatten wir dann etwas mehr Chancen, und als die zusätzlichen Fahrzeuge noch gekommen sind, da haben wir so nach einer halben Stunde den Brand halbwegs unter Kontrolle gehabt.

  4. Mussten auch Fahrzeuge aus anderen Orten angefordert werden? Wie viele Personen und Fahrzeuge waren am Einsatz beteiligt?

    Müller: Ja, es wurden zusätzlich noch andere Fahrzeuge aus anderen Orten alarmiert und zwar einmal die Drehleiter aus Bad Lippspringe, eine Drehleiter aus Horn-Bad Meinberg - weil die Feuerwehr Schlangen selber keine hat - und ein sogenanntes Fahrzeug für Schadstoffmesssungen, ein "Gefahrgutmessfahrzeug" - so nennt man das - und ein Atemschutzcontainer, weil bei Bränden die Feuerwehrleute nur unter schwerem Atemschutz vorgehen können, weil die Brandgase zu gefährlich sind.

  5. War der Einsatz gefährlich?

    Müller: Gefährlich war der Einsatz nur für die Leute, die oben auf dem Dach waren. Denn auf dem Dach konnte man nicht sehen, wie weit die Balken durchgebrannt waren. Darum mussten die Feuerwehrleute sehr vorsichtig arbeiten. Ansonsten waren keine Personen oder Nachbarn gefährdet.

  6. Wie lang hat der Einsatz gedauert?

    Müller: Der ganze Einsatz hat genau 4 Stunden und 38 Minuten gedauert - von der Alarmierung bis das letzte Fahrzeug die Einsatzstelle verlassen hatte.

  7. Ist der Einsatz Ihrer Meinung nach gut abgelaufen?

    Müller: Die Feuerwehrleute der Feuerwehr Schlangen haben sich an die Anordnungen gehalten. Der Einsatz ist in meinen Augen sehr positiv verlaufen. Denn wenn er nicht positiv verlaufen wäre, hättet ihr wahrscheinlich heute keine Grundschule mehr.

  8. Was ist Ihnen noch wichtig? Was möchten Sie noch sagen?

    Müller: Was ich noch sagen möchte: Das Verhalten der Schüler ist mir sehr positiv aufgefallen. Ich bin mit dem zweiten Fahrzeug zur Einsatzstelle gekommen, da standen die Schüler der Grundschule nach Klassen schön geordnet, wie sich das eigentlich so nach Brandschutzerziehung und nach Übungen gehört, auf dem Platz.
    Was mir sonst noch aufgestoßen ist, das ist die Bevölkerung, die in Scharen zu diesem Einsatzort gekommen ist, und auch einige Leute, die dort auf dem Parkplatz geparkt haben und wirklich nicht einsichtig waren. Sie sind mit dem Auto auf den Parkplatz gefahren, sind darauf hingewiesen worden, dass sie das Auto bitte woanders hinstellen müssen, aber sie sind nur fünf Meter weiter in die nächste Parklücke gefahren. Das hat uns also auch ein bisschen behindert bei dem Einsatz.

Wir bedanken uns für dieses Interview.


8. Interview mit Frau Hübner, Mutter eines Grundschülers

1) Wann haben Sie den Brand entdeckt?

Frau Hübner: Kurze Zeit nach dem Ausbruch. Die Rauchwolke stieg vom Dach der Schule hoch, innerhalb von Sekunden war die Rauchentwicklung so stark, dass man kaum noch etwas sehen konnte.

2) Wie haben Sie reagiert?

Frau Hübner: Ich griff zum Telefon und wählte den Feuerwehr-Notruf 112.

3) Welche Angaben wollte der Feuerwehrmann am Telefon von Ihnen haben?

Frau Hübner: Er wollte zuerst meinen Namen, die Adresse und die Telefonnummer wissen, außerdem wo es brannte, was brannte und wie stark die Rauchentwicklung war. Das waren die Angaben, die der Feuerwehrmann der Notrufzentrale benötigte.

4) Sie sind zur Schule gegangen und haben geholfen. Was konnten Sie tun?

Frau Hübner: Viel Hilfe konnte, bzw. brauchte ich - Gott sei Dank - nicht zu leisten, da nach kurzer Rücksprache mit einer Lehrerin fest stand, dass sich keine Schüler mehr im Gebäude befanden. Es war glücklicherweise gerade Pause. Meine Hilfeleistung bestand daraus, die Jacken und Tornister aus dem angrenzenden Schulgebäude zu holen. Des Weiteren konnte ich einige vereinzelte Fragen von Schülern beantworten.

5) Sie arbeiten beim Rettungsdienst. Wie haben Sie das Verhalten der Kinder, Lehrer, Eltern usw. gesehen?

Frau Hübner: Der Großteil der Schüler fand das Geschehen sicherlich recht aufregend, interessant und spannend. Andere wieder waren sichtlich geschockt und wollten nur nach Hause. Das Lehrpersonal hat bestimmt sein Bestes getan, um die Schüler der jeweiligen Klassen auf dem Schulhof zu sammeln, sie zu trösten und zu beruhigen. Alles in Allem ist von Seiten der Lehrer und Schüler das Verhalten im Brandfall sehr gut abgelaufen. Es wäre wünschenswert, wenn mehr als einmal im Jahr eine Übung mit der Feuerwehr zum Schutz und Verhalten im Brandfall stattfinden würde. Viele Eltern haben nur ihre Kinder eingesammelt und sind wieder gefahren. Andere haben geholfen und getröstet, was sehr vorbildlich ist.

6) Konnten Sie beobachten, wie sich die anderen Eltern verhalten haben?

Frau Hübner: Wie schon gesagt, sollten sich die Eltern auch um fremde Kinder kümmern oder überhaupt ihre Hilfe anbieten. Denn es hätte auch schlimmer kommen können, dann ist jeder Helfer sehr willkommen! So ist es auch bei uns im Rettungsdienst; jede helfende Hand wird angenommen.

Wir bedanken uns bei Ihnen für dieses Interview.


9. Kindergärten besuchten die Schule

Im Mai 2001 waren Kinder, die im Sommer in die Schule kommen, in kleinen Gruppen in der Schule zu Besuch. Sie kamen mit ihren Kindergärtnerinnen an mehreren Tagen in die ersten Schuljahre. Es kamen Kinder aus allen vier Kindergärten. Sie haben gemalt, gebastelt, Geschichten gehört und gesungen. Zur Erinnerung haben sie etwas mitgenommen: Bilder, Buchstaben oder kleine Malhefte. Sie kamen her, weil sie sich am ersten Schultag schon auskennen und sich wohl fühlen wollen. Auf dem Foto sieht man Frau Heinze mit ein paar Kindern aus dem Kindergarten in Kohlstädt beim Besuch in der 1b. Sie hatten sogar schon ihre Schultaschen und Frühstück dabei.

Louisa u. Verena


10. Neues von der Klassensprecherrunde

Mehrmals im Jahr gibt es ein Treffen der Klassensprecher der 3. und 4.Schuljahre mit Frau Hoffmann und Herrn Potthast. Dann wird über Beschwerden in den Pausen, über Tipps für die Lehrer usw. gesprochen. Einmal wurde beschlossen, in den Klassen aufzuschreiben, warum wir uns in der Schule wohl fühlen. In den Klassen wurde dann Folgendes notiert:

In unserer Schule fühlen wir uns wohl, weil

  • man nicht immer so viele Hausaufgaben bekommt
  • man nicht dumm bleibt
  • ich da lerne und alle nett sind
  • es im Unterricht Spaß bringt
  • die Spiele im Sport uns Spaß machen
  • es uns gefällt, dass wir im Unterricht malen und basteln
  • wir in Musik mit Instrumenten spielen
  • in der Pause schöne Spiele spielen
  • wir mit mehreren Kindern in der Pause Fußball spielen können
  • wir zwei große Pausen haben
  • es große Klassen gibt.

Wir finden es nicht gut, dass

  • der Fahrradständer weg ist
  • wir so viele Hausaufgaben aufbekommen.
Nils und Marcel

 


11. Hänsel und Gretel

 

Am 3.Mai 2001 kam eine Gruppe des Lippischen Landestheaters Detmold zu uns. In zwei Gruppen erlebten der Schulkindergarten, die ersten und zweiten Schuljahre:

Helmut Münchhausen

HOKUS POKUS HOLDERBUSCH

Ein Mitspielstück für Kinder ab 5 Jahren nach der Märchenoper "Hänsel und Gretel" von Engelbert Humperdinck. Dabei führten Hänsel und Gretel die Zuschauer erzählend und singend in die Welt des Märchens und zugleich in die Welt der Oper.

Einen Teil der Kosten übernahm der Förderverein der Schule.

 

Hier einige Originalbeiträge aus dem ersten Schuljahr:

 

 

3.Mai

Theater in der Schule

  Die Hexe hat die Kinder reingelockt. Die Hexe will die Kinder verhexen, aber die Kinder machen einen Trick. Die Kinder kriegen den Zauberstab.
 

Ich fand den Zauberspruch cool.
Die Hexe war cool.
Das Lebkuchenhaus war cool.
Die Kekse waren lecker.
Die ganze Oper war cool.

Ende

 


 

12. Spende des Fördervereins

Die Kinder der Ganztagsbetreuung bekamen neue Spielsachen. Ende März brachten Regina Austermann und Doris Richts diese Spende des Fördervereins im Wert von 1000 DM direkt in die Gruppenräume, die in der alten Musikschule in der Parkstraße sind. Herr Potthast und die Kinder freuten sich. Auch Frau Kluge und Frau Wieseler waren glücklich. Jetzt können sie, wenn sie mit den Kindern Mittag gegessen haben und Schularbeiten gemacht haben, am Nachmittag noch mehr Spiele anbieten.

 



13. Karnevalsfeier

Am Karnevalsdonnerstag haben wir eine Vorstellung von einer Zirkusfamilie gesehen. Fast alle Kinder hatten sich gut verkleidet. Ein Kind ging als Tabaluga, ein anderes als Sterntaler und noch ein anderes als Harry Potter usw. und sie waren gut drauf bei der Zirkusvorstellung. Die Zuschauer aus der ersten Klasse mussten von oben herabsehen. Die ganze Schule hat sich im Forum getroffen. Hier bereitete die Zirkusfamilie alles für die Vorstellung vor.
Miss Melanie zeigte eine Taubendressur. Drei Tauben wippten auf einem Brett. Das Mädchen balancierte ein Tablett mit Gläsern. Es lag auf zwei anderen Gläsern, die sie mit Mund und Stirn festhielt.
Ein Mädchen wollte zu dem Geburtstag ihrer Oma reisen. Ihre Schwester wollte wissen, was in dem Koffer sei. Aus dem Koffer tropfte Wasser. Die Schwester probierte es. Dann machte das Mädchen den Koffer auf. Sie nahm einen Hasen raus. Man dachte, der Hase hätte gepinkelt. Alle haben gelacht.



14. Die Weihnachtsfeier

Am 21.12.2000 haben die Vorschule, der Chor, die Flöten-AG und die Klasse 4c Aufführungen in der Aula veranstaltet. Zuerst haben alle zusammen gesungen, dann hat der Schulkindergarten: "Wir sind die Schneemänner" vorgetanzt. Das sah sehr gut aus.
Als sie fertig waren, fingen wir von der 4c an unser Stück vorzuspielen, es hieß: "Wie der Weihnachtsstern nach Betlehem kam". Marcel und Hannes waren die Erzähler, "Stern Europa" war Quentin, "Stern Afrika" Jan, "Stern Asien" Julia, "Stern Amerika" Johann, "Stern Australien" Andreas und der "kleine Stern" war Janina.

Einer hat einen ganzen Satz vergessen! Aber unsere Musik-Leute haben sehr gut aufgepasst, zum Glück war alles okay. Nach dem Stück hat die Chorgruppe ein Lied gesungen. Die Flöten-AG hat auch gespielt.

Alle waren sehr zufrieden! Zum Schluss haben Thomas und Annika aus dem 3.Schuljahr angekündigt, dass sie nach den Ferien für behinderte Kinder in Rumänien Spenden sammeln wollen. Die Idee fanden alle gut.

The end
Von Tamara Jost


Bericht 15:

Blinki-Aktion

Die Volksbank Schlangen machte sich stark für die Sicherheit unserer Grundschüler im Straßenverkehr. Mitte Dezember überreichte sie mehrere Beutel bunter, blinkender Bären.


Auf dem Foto hat Maike Stahl von der Schlänger Zeitung festgehalten, wie sich die Kinder der Klasse 1c über die farbigen Reflektoren freuen.
Morgens früh auf dem Schulweg und am späten Nachmittag beim Spielen können die Kinder nun schnell in ihre Taschen greifen und die Blinkis an den Jacken baumeln lassen, so dass die Autofahrer schon von Weitem gewarnt werden.
Mit den Kindern freuen sich der Polizist in Schlangen Herr Kipshagen, der Bürgermeister Herr Schmidt, die Schulleiterin Frau Hoffmann und die Herren Hackauf und Schmidt von der Volksbank Schlangen.


Bericht 16:

Ein Brief aus Togo

Vor etwa einem Jahr hatte Pastor Brehme einen Missionar und Erzieherinnen aus Afrika in der evangelischen Kirche zu Gast.
Alle Kinder der 4.Klassen und ihre Religionslehrerinnen waren auch eingeladen. Die Gäste sprachen französisch und deshalb musste Frau Ladleif alles übersetzen.
Die Kinder lernten afrikanisches Brauchtum, die Lebensweise dort und auch die Kleidung kennen.
Schließlich malten sie Bilder, die den Kindern in Togo zeigen sollten, wie Kinder hier in Deutschland leben.

Im November 2000 kam nun ein dicker Brief aus Togo bei uns an. Er enthielt viele schöne Zeichnungen von togolesischen Kindern.


Dieses Bild ist von Anani.
Sie schreibt französisch:
"J'ai dix ans. Maman et sa sœur pilent de la foufou."
Das heißt:
"Ich bin zehn Jahre alt. Mama und ihre Schwester stampfen Foufou."
Foufou ist eine süßliche Speise.
Wer sich auch für die übrigen Zeichnungen interessiert, findet sie an Pinnwänden in unserem Forum.


Bericht 17:

Unser Projekt in Religion
Die Entstehung der Erde

Wir sind die katholischen Kinder der 4. Klassen
und haben ein Schöpfungsmodell gebastelt.
Viel Zeit brauchten wir für unser Projekt,
aber dabei hatten wir auch viel Spaß.

Auf den Fotos sieht man uns,

das Schöpfungsmodell am ersten Tag und unser fertiges Schöpfungsmodell.


Bericht 18:

Unsere Theaterfahrt

Am Mi., 15.11. und Do., 16.11.2000
unternahm jeweils die halbe Schule
eine Theaterfahrt zu den
Westf. Kammerspielen in Paderborn.
Die Vorstellung begann
um 9.00 Uhr und
dauerte 85 Minuten.

Wir sahen:
"Neue Punkte für das Sams"
nach dem Buch von Paul Maar.
Das Sams hat blaue Wunschpunkte
- für jeden Wunsch einen.
Die Vorstellung hat uns
sehr gut gefallen.


Bericht 19:

Reporter in der Grundschule Schlangen
Klasse 2c / Schlangen, den 20.11.2000

Im Sachunterricht stellten wir, die Kinder der 2c, die Fragen:
"Wer arbeitet eigentlich alles in unserer Schule?"
"Was machen die Leute genau?"
"Wie leben sie privat?"
"Welche Hobbys haben sie?"
Wir wollten es genau wissen. Wir wählten sechs Leute aus, die an unserer Schule und in unserer Klasse arbeiten:
Frau Hoffmann als Schulleiterin, Herr Köster als Hausmeister, Frau Slabon als Lehramtsanwärterin, Frau Korf als Kunst- und Sportlehrerin unserer Klasse, Frau Reuter als Musiklehrerin unserer Klasse und Frau Güse als unsere Klassenlehrerin.
Wir bildeten Reportergruppen zu jeder Person - zu Herrn Köster gab es sogar zwei Gruppen - und überlegten uns Fragen.
Nachdem wir alle Fragen aufgeschrieben hatten, konnte es losgehen.
Wir vereinbarten Interviewtermine und notierten dann die Antworten auf unsere Fragen.
Hier sind unsere vollständigen Interviews:

"Frau Hoffmann, wie lange arbeiten Sie schon in der Schule?"
- "Ich arbeite seit 35 Jahren in der Schule."
"Wie lange arbeiten Sie schon als Schulleiterin?"
- "Seit acht Jahren bin ich Schulleiterin an unserer Schule.
"Welches Auto fahren Sie?"
- "Ich fahre einen Opel."
"Haben Sie ein Haustier?"
- "Nein, ich habe kein Haustier."
Mit Frau Hoffmann sprachen Fabian Ernst und Patrick Bauerkämper.


"Herr Köster, wie lange arbeiten Sie täglich?"
- "Ich arbeite acht Stunden am Tag."
"Was machen Sie in der Schule?"
- "Ich repariere vor allen Dingen. Ich teile Kakao und Handtücher aus."
"Was brauchen Sie in der Schule?"
- "Ich brauche Werkzeug."
"Woher wissen Sie, wie viele Kakaoflaschen in einen Kasten kommen?"
- "Durch die Bestellung, die die KlassenlehrerInnen abgeben."
"Haben Sie ein Haustier?"
- "Nein, ich habe kein Tier."
"Welche sind Ihre Lieblingsblumen?"
- "Ich mag Rosen und Nelken."
Mit Herrn Köster sprachen Ugur Öztürk, Kai Bierwirth und Philipp Meyer.

"Herr Köster, in welcher Klasse sind Sie am häufigsten?"
- "Ich bin in allen Klassen ungefähr gleich oft."
"Was müssen Sie in der Schule arbeiten?"
- "Ich muss überwiegend reparieren."
"Wie viele Stunden arbeiten Sie?"
- "Ich arbeite acht Stunden am Tag."
"Um wieviel Uhr gehen Sie nach Hause?"
- "Ich gehe um 15.30 Uhr nach Hause."
"Was machen Sie am liebsten in der Schule?"
- "Ich mache eigentlich alles gleich gern."
"Wo sind Sie geboren?"
- "Ich bin in Schlangen geboren, aufgewachsen und wohne immer noch hier."
"Wie machen Sie Kakao?"
- "Wir bekommen den Kakao von der Molkerei in Lage geliefert."
Mit Herrn Köster sprachen Steffen Fiege, Philipp Kothe und Jan-Philipp Mense.

"Frau Slabon, was brauchen Sie für ihre Arbeit?"
- "Ich brauche Bücher, Stifte und Ideen für meine Arbeit."
"Wie lange arbeiten Sie täglich?"
- "Ich arbeite jeden Tag noch einmal 3 bis 4 Stunden nachmittags."
"Welches Auto fahren Sie?"
- "Ich fahre einen Polo."
"Wie lange arbeiten Sie schon in unserer Schule?"
- "Ich arbeite seit Februar 2ooo an dieser Schule."
"Welches Hobby haben Sie?"
- "Ich lese gern."
Mit Frau Slabon sprachen Marius Ernsthuneke und Philipp Rehlaender.


"Frau Korf, wie lange arbeiten Sie täglich?"
- "Ich arbeite mindestens acht Stunden am Tag."
"Was brauchen Sie für Ihre Arbeit?"
- "Ich brauche gute Nerven, einen PC und vieles mehr."
"Wie viele Klassen unterrichten Sie ?"
- "Ich unterrichte vier Klassen."
"Was machen Sie außer der Schule?"
- "Ich treibe Sport und lese."
"Wie lange arbeiten Sie schon in der Schule?"
- "Ich arbeite seit neun Jahren und drei Monaten in der Schule."
Mit Frau Korf sprachen Milena Buchholz, Laurie Heise, Diana Stock, Ann-Christin Dedner und Lena Lange.

"Frau Reuter, wie lange arbeiten Sie am Tag?"
- "Ich arbeite mindestens fünf Stunden in der Schule und drei Stunden am Nachmittag."
"Was machen Sie am liebsten?"
- "Ich mache am liebsten, was den Kindern Spaß macht."
"Was brauchen Sie für die Schule?"
- "Ich brauche Bücher, Stifte, meine Flöte, mein Klavier, meine Stimme, Bastelmaterial, den Computer und vieles mehr, aber vor allem gute Ideen!"
Mit Frau Reuter sprachen Laura Schlüter, Elif Cagliusta, Joshua Freeman und Marcel Krüger.

"Frau Güse, wie viele Stunden arbeiten Sie?"
- "Ich unterrichte vier Stunden am Tag und arbeite ungefähr zwei Stunden am Tag zu Hause."
"Wie kommen Sie nach dem Unterricht nach Hause?"
- "Ich fahre mit dem Auto nach Hause."
"Wie finden Sie es, wenn Kinder auf Sie nicht hören?"
- "Das finde ich nicht gut."
"Wie viele Stunden arbeiten Sie am Dienstag?"
- "Am Dienstag arbeite ich vier Stunden in der Schule."
"Was machen Sie, wenn wir Kunst haben?"
- "Dann habe ich frei."
"Mit welcher Klasse arbeiten Sie noch?"
- "Ich bin noch mit Religionsunterricht in der 3c."
"Warum wollten Sie Lehrerin werden?"
- "Ich arbeite gern mit Kindern zusammen."
"Wollten Sie gern unsere Klasse unterrichten?"
- "Ja. Ich freue mich, dass ich diese Klasse unterrichte."
Mit Frau Güse sprachen Olga Galzow, Eda Öztürk, Joel Thienelt und Faruk Öztürk.

Wir bedanken uns bei allen Interviewpartnern sehr herzlich.


Bericht 20:

Die Radfahrprüfung im November 2000

Bei der Radfahrprüfung
mussten wir eine
bestimmte Strecke abfahren
und Folgendes beachten:
Rechts vor links,
links abbiegen,
Handzeichen,
richtig starten,
einordnen u.s.w.

Alle haben die Radfahrprüfung bestanden.

Nach der Radfahrprüfung
haben wir uns
in der Aula versammelt,
um ein Foto zu machen.
Hier hat Herr Reising
unsere Startnummern verteilt
und einige Mütter halfen dabei.

 

Auch während der
Radfahrprüfung standen sie
an schwierigen Stellen.
Unser Lehrer
Herr Sievers hat aufgeschrieben,
wer da war und wer nicht.


Bericht 21:

Klassenfahrt nach Höxter

Schon Wochen vor unserer Klassenfahrt waren wir aufgeregt. Endlich war es dann soweit. Wir hatten den 13.September - es ging los. Um 8.00 Uhr trafen wir uns an der Schule. Der Busfahrer packte unsere Koffer ein. Wir fuhren mit einem Bus und einem Bulli. Nun ging die Fahrt los. Sie dauerte ungefähr eine Stunde, und wir freuten uns sehr.
Unsere Freude wurde noch größer, als wir in Höxter ankamen. Der Herbergsvater empfing uns freundlich im Speiseraum. Er erzählte uns die Herbergsregeln: Zum Beispiel war es verboten, Kaugummis unter die Stühle zu kleben; auch sollten möglichst keine Nutellareste nach dem Essen auf dem Tisch kleben. Das Putzen der Tische nach den Mahlzeiten war unsere Aufgabe.
Nun teilten wir die Zimmergruppen ein. Als wir unsere Betten bezogen hatten, mussten wir schon wieder in den Essenssaal. Es gab Mittagessen (Tortellini-Suppe).

Kurz nach dem Mittagessen begann die Weserfahrt. Dazu wanderten wir herab ans Weserufer. Als wir nach der Dampferfahrt endlich ausstiegen, hatten wir 2 Stunden Rückweg vor uns. Nach 1 Stunde Wanderung machten wir eine Rast auf einem tollen Spielplatz. Der Spielplatz lag direkt neben einem großen See.
Als wir dann endlich wieder in der Herberge ankamen, gab es auch schon Abendessen. Gegen 21.00 Uhr gingen wir dann zu einem Turm. Es war schon sehr dunkel. Aber weil es eine Nachtwanderung war, durften wir keine Taschenlampen anmachen. Der Herbergsvater erzählte uns eine Geschichte. Trotz dieser gruseligen Geschichte schworen wir uns alle, auf dem Rückweg keine Taschenlampe anzumachen. Einige Kinder hatten auf dem Hinweg nämlich gemogelt. Nachdem wir auf den Turm gestiegen waren, gingen wir in die Herberge zurück. An diesem Abend schliefen wir erst sehr spät ein.

Nach dem Frühstück am nächsten Morgen stand Frau Korf auf und sagte: "Wir wollen eine Waldrallye machen." Herr Sievers teilte die Gruppen ein.
Auch die Stadtrallye und das Lagerfeuer haben Spaß gemacht.
Am letzten Tag haben wir noch eine Moorwanderung gemacht. Sie fand außerhalb von NRW, in Niedersachsen statt und war sehr schön. Dort haben wir dieses Foto aufgenommen.